18. Mai 2010

Rechts von der CDU ...

Ich hab mal wieder was Grausiges im Internet entdeckt und wollte das Euch nicht vorenthalten (bzw. wollte Euch den Tag verderben) Auf der Seite der Aktion Linkstrend stoppen! vom rechten Rand der CDU kritisieren die Initiatoren und Mitunterzeichner des Manifestes ebenjener Gruppierung die "Linkslastigkeit" ihrer Partei und fordern die Rückkehr zu christlich-abendländischen Werten. So weit so lustig, aber die Ztate sind wirklich lesenswert:
"Als heterosexueller Mann, Katholik und Arzt trete ich ein für den uneingeschränkten Schutz auch des ungeborenen Lebens, der Beibehaltung der Geschlechtsidentität und der Chance für jeden Menschen, unter der Obhut von Vater und Mutter aufzuwachsen".
Dr. med. Uwe Höller, 51 Jahre, Arzt für innere Medizin, Bergisch Gladbach
Auf der Seite gibts noch viele schöne Zitate zu entdecken. Aber bitte in keinen Häppchen genießen, sonst wird der Brechreiz zu groß! Wie zum Beispiel bei diesem:
"Dieses Land braucht dringnd (sic!) eine poilitische (sic!) Bandbreite von ganz rechts bis ganz links. Nur so ist wahre Demokratie wieder möglich." Jörns Bühner, 50 Jahre, Inhaber und Geschäftsführer einer Personaldienstleistungsagentur, Berlin
Da fällt mir nur noch eins ein:Einen Schluck vom leckeren AA-Drink nehmen und Durchatmen! (Es wird mir immer ein Rätsel bleiben, warum sich dieses Produkt bisher noch nicht durchgesetzt hat ...)

20. Februar 2009

Raider heißt jetzt Twix …

Wisst ihr noch damals, als "Raider" plötzlich anders hieß, damals Anfang der 1990er Jahre? Wegen der Vereinheitlichung des Markennamens für den internationalen Markt und der im Englischen ja eher unpassenden Bezeichnung wurde dieser (mein damaliger Lieblings-) Schokoriegel in "Twix" umbenannt.
Leider bemerken die schlauen Werbefuzzies solche sprachlichen Fauxpas jedoch nicht immer schon vor der Markteinführung. Neulich fand ich viele wunderschöne Beispiele, wo dies nicht gelungen ist, in einem Artikel der galizischen Zeitschrift "La voz de Galicia". Dieser lieferte eine Vielzahl von gescheiterten Markenbezeichnungen für Automodelle, die es in Spanien gegeben hat und dann meist eilig umbenannt wurden. Man stelle sich vor in Deutschland kämen solche Autos auf den Markt:
Der VW Jetta war ein ziemlich alberner Name im spanischen Ohr.
"VW Großmaul"
Auch dieses Modell von Mitsubishi sorgte für Aufsehen in Spanien und Lateinamerika und wurde von "Pajero" in "Montero" umbenannt.
"Mitsubishi Wichser"
Auch Lamborghini ließ sich einen tollen Namen für sein Supermodell von Auto einfallen, das über 340 km/h schnell über die Landstraße fegen kann. Allerdings hatte die Firma nicht mit den oft sehr krassen Bedeutungsunterschieden im lateinamerikanischen und europäischen Spanisch gerechnet. Während "Reventón" in Lateinamerika wirklich soviel wie "Spaß" oder "Party" bedeutet, wird es von den europäischen Hispanohablantes jedoch völlig anders übersetzt:
"Lamborghini Reifenpanne"
Ähnlich lief es mit dem Nissan Moco ("Popel") , dem Ford Corrida (vulgär für "Orgasmus") und dem Mazda Laputa ("Die Hure"). Letzterer wurde allerdings nicht in Europa verkauft, aber man kann sich vorstellen, wieviel Spass die Lateinamerikaner mit diesem Modell hatten. Aber wenn man denkt, dass sowas heute nicht mehr vorkommt, da man sich mittlerweile dieser Probleme bewusst ist, wurde Ende des letzten Jahres eines Besseren belehrt. Nissan (schon mit dem Popel in eine Falle getappt) stellte in Paris sein neues Modell Pixo vor. Gleich auf zwei spanischen Sprachen ist das neue Modell eine Lachnummer. Auf Galizisch: "Nissan Penis" und auf katalanisch "Nissan Pisse".
"Nissan Pisse"
Über schlechte Verkaufszahlen dieses Modells in den beiden Regionen Spaniens sollte sich hinterher aber niemand wundern.

31. Januar 2009

Anwälte des Menschenrechts in aller Welt - nur nicht Zuhaus

Die Linke im Land meiner Wahl ist ja viel schräger als man das so von hier kennt. Regionaler Nationalismus, Antiamerikanismus, Proteste gegen den "israelischen Genozid" und ein bißchen Antisemitismus gehen da Hand in Hand. Das ist da nicht außergewöhnlich und auf jeden Fall auch ein spannendes Thema. Jetzt haben sich aber auch die Richter vom Obersten Gerichtshofes in Spanien als Antiimps geoutet und Klage gegen die israelische Regierung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingelegt.

Das spanische Recht macht es möglich: Fälle von Menschenrechtsverbrechen können dort im Sinne des Weltrechtsprinzip angeklagt werden, das heißt auch ohne einen direkten Bezug zum Inland. Bekanntester Fall ist wahrscheinlich der Haftbefehl der spanischen Justiz gegen den chilenischen Diktator Augusto Pinochet im Jahr 1999. Aber auch in anderen Fällen von Menschenrechtsverletzungen im Ausland ermittelte die spanische Justiz, z.B. gegen Mitglieder der Militärjunta in Argentinien, wegen Menscherechtsverletzungen in Tibet oder wegen ermordeter Jesuiten in El Salvador.

Im letzten Jahr versuchte jedoch ein Richter spanische Menschenrechtsverbrechen anzuklagen. Es sollte gegen die Führungsriege der spanischen Diktatur wegen des systematischen Verschwindenlassens - d.h. Ermordung und Beseitigen der Leichen ohne Auskünfte über deren Verbleib - von zehntausenden Personen während und nach dem Spanischen Bürgerkrieg ermittelt werden.

An dieses innenpolitisch sehr heikle Thema wagen sich die Richter jedoch nicht heran: Garzóns Klage wurde abgewiesen, da es sich dem Gericht nach nicht um Menschenrechtsverletzungen gehandelt habe, sondern um "ganz normale Tötungen".

Was auch immer das ist...

28. Januar 2009

Rückmeldung

Passend zum Rest diese Blogs habe ich einen schwer grenzdebilen kritischen (?) Beitrag des Wissenschaftlichen-Mittelbaus zum Größenwahn der RWTH gefunden. MaschBau-Assis, die sich für ziemlich witzig oder aufklärerisch (?) halten, fahren und tanzen rappend um RWTH-Gebäude herum. Das ist gaaanz schwere Kost. Aber da es sich um eine Video-Antwort auf unser aller Lieblingsvideo handelt, wollte ich euch das nicht vorenthalten. Ich habe leider auch nicht ganz verstanden, ob es sich nun wirklich um eine Kritik an den Zukunftsvisionen der Hochschule oder sogar um insgeheimes Lob handelt oder ob es den ausgebeuteten Assis darum ging der Welt von ihrer Unterdrückung zu berichten. Verstanden habe ich aber wohl, dass sie gerne einen schicken Campus hätten. Aber warum?

1. Februar 2008

2008 mal radikalkatholisch?

Vorsätze fürs neue Jahr? Endlich mal wieder was konsequent durchziehen. Oder Lust was total abgefahrenes auszuprobieren?
Wie wärs mit katholisch sein? Das katholische Hilfswerk "Kirche in Not" macht richtig katholisch werden nämlich zum Kinderspiel. Für schlappe 19,90 € schnell "die wichtigsten Gegenstände für den katholischen Glauben - in einem Paket!", dem sog. Glaubenspaket ("Der Name GLAUBENSPAKET ist urheberrechtlich geschützt") bestellen und loslegen.
Bewaffnet mit Papst-Rosenkranz, Marienmedaille und
Weihwasser ("Sie sollten sich und Ihre Familie, Kollegen oder Freunde täglich mit Weihwasser segnen.") wird man nicht nur selbst zum guten Radikalkatholiken, sondern trägt mit dem Kauf auch noch dazu bei, dass "einem bedürftigen Kind irgendwo auf der Welt eine Kinderbibel" geschenkt wird. Oha!
Der Verein, dessen Gründer 1947 zur "Versöhnung mit den ehemaligen deutschen Kriegsgegnern" aufrief und Nahrungsmittel und Kleidung in Belgien und den Niederlanden sammelte, "um den Deutschen in ihrer Not zu helfen", hilft nun "in mehr als 140 Ländern, in denen die Kirche verfolgt wird oder nicht genügend Mittel für ihre seelsorgerischen Aufgaben hat."
Und bekanntlich stehen die größten Feinde der Kirche (und der katholischen Familie) an Deutschlands Herden. Daher empfehlen Experten:
P.S.: Das Glaubenspaket enthält zudem die "Prayerbox" für alle echten Katholiken, die auf Reisen sind ... und immer schön die Mitreisenden segnen...gegebenenfalls nottaufen!

18. Dezember 2007

Tagretter

Nach einem ziemlich bescheidenen Tag hat mich das hier um 23:33 doch noch mit der Welt versöhnt - zumindest vorerst... ...da hat die Welt nochmal Glück gehabt...

12. Oktober 2007

Wenn einer eine Reise tut...

... und dann wieder zurück kommt kann sie so etwas zu Hause erwarten: kein Wunder wenn man dann sofort wieder weg will, oder?

24. Juli 2007

Ode to Aachen

Hey, das müsst ihr euch reinziehn... Hammer, eine Ode an Aachen, Alter...

7. Mai 2007

18. Februar 2007

Is schon wieder spät heute

Bei meinen z.Zt. natürlich nur sehr sporadischen Streifzügen durch das www hat sich heute eine schreckliche Vermutung bestätigt: die Late Lounge gibt´s nicht mehr. Und damit ist auch mein allerliebstes Format: das "betreute Fernsehn" Geschichte (oder gibts das woanders auch?). Das Late Lounge Heimkino: Das war Unterhaltung vom Feinsten, obwohl man den schnuckeligen Moderator der Late Lounge Roberto Cappelluti nur von hinten sehen konnte. Aber viel zu spät nachts, allein mit Langeweile, dem Nutella Glas und den letzten Resten Chips vom Fernseher, sich standhaft weigernd ins Bett zu gehen, war das Late Lounge Heimkino wie Fernsehen mit guten Freunden. Der trashige (min. D-) Film machte plötzlich Spaß, weil Roberto Cappelluti und Michi Herl (wie meine Recherchen herausgefunden haben) mit einem mitkuckten. Man konnte die beiden dabei beobachten, wie sie auch den Film kuckten (am unteren Bildrand sah man die beiden vor dem Bild sitzen), ihn kommentierten und sich vor allem herrlich drüber lustig machten. Großartig! Dafür gibt es bald wieder Strassenstars zu sehen ab 25.02 jeden Sonntag um 23:15 Uhr! Und noch was Nettes: Pssst...! kommt auch bald wieder. Ob sich dieser Tag noch retten läßt. Ich glaube nicht!

12. Februar 2007

Festival de la Canción de Eurovisión 1968

Nachdem mich roibaudouin auf die Idee gebracht hat: hier noch ein Klassiker der Eurovisionsgeschichte: Massiel mit dem hervorragenden und textlich nicht zu überteffenenden Song "La, la, la". Mit diesem Song gewann Spanien 1968 zum ersten Mal den Gran Prix - und eigendlich auch zum letzen Mal, den 1969 hab es vier (!) Erstplazierte. Das gilt ja nicht. Übrigens war Massiel nur eine Ersatzsängerin (sieht man vielleicht an ihrer ausgeklügelten Performance, am Ende sieht es irgendwie so aus als wolle sie abheben, oder?) da der eigentlich Nominierte, sich weigerte aufzutreten, da er das Lied nicht auf Katalanisch singen durfte. (... und für sowas schreib ich ne Magisterarbeit.) Die Auszählung der Stimmen wurde wiederholt, da das Gastgeberland Großbritannien nicht glauben wollte, dass Massiel ihren Favoriten Cliff Richards mit "Congratulations" geschlagen hatte - mit nur einem Punkt.

28. Januar 2007

Herbert bei 96

Oh, mann, da verirrt frau sich mal auf die Internetseite der Sportschau und dann das: Dort werden die Fans (abk. von Fanatiker!!!) dazu aufgefordert sich selbst im Stadion zu fotographieren und die Ergebnisse upzuloaden. Dabei kommst dann sowas raus: Mal wieder ein schlagendes Argument 1. gegen Stadionbesuche und 2. gegen Fußball (sonst hier) und leider auch gegen Männer (wenn die im Alter so aussehen natürlich nicht). Nix für ungut, aber sowas macht mir Angst.

d'entente

Durch diesen netten Beitrag von schnurbärte sind bäh, habe ich mich an eine mail erinnert, die mir vor wenigen Wochen weitergeleitet wurde
Guten Tag, Das Rugby Club Pays de Gier organisiert sein zweites weibliches internationales Turnier an XV: Eurorugbyfille in Frankreich die 16 und 17. Juni 2007 an Rive de Gier (zwischen Lyon und St Etienne) Hühnerspiele der Samstag, Sonntag Finale und der Samstag Abend ein großer Abend!!! Dieses Turnier erlaubt, das Jahr in einer Umgebung zu beenden benutzerfreundlich und das Rugby zu fördern weiblich Wenn dieses Turnier Sie interessiert, danke, mir eine Adresse zu lassen, damit ich Sie Sendung eine Einladung. Herzlich, Véronique BESSY (Eurorugbyfillenverantwortlicher) PS: Sie können die Photos des letzten Jahres zu unserem Standort befragen: www.rugbyclubpaysdugier.com (Aktualität= actualité )
Schön, wenn Kommunikation funktioniert!

15. Januar 2007

Tot, töter, Geist!

Das ZDF ist doch tatsächlich ein unerschöpflicher Quell (oder sollte ich ganz im Butterblumenstil "quäl" schreiben) besonders großer Freude.
Über den Link "Tot an der Fahne" geriet ich auf den Seiten des Fernsehsenders zur Beschreibung der gleichnamigen Krimifolge von SOKO 5113. Hammer!
Ich könnte mir die Haare "zer"raufen, dass ich diesen Straßenfeger nicht gesehen habe. Ich habe in meiner ganzen Unwissenheit im Eifer des "Flitschens"(wie mein Vater sagen würde) einfach über das ZDF hinausgezappt. Wie blöde. Die Bilder der ZDF Mediathek versprechen dabei ein mit hochkarätigen Fernsehkünstlern besetztes, nervenzerfetzendes Spektakel, dessen Story sich zu allem Überfluss auch noch um meinen Liebliegssport drehte.
Ich muss mein Fernsehverhalten wirklich überdenken.

13. Januar 2007

Echter Einsatz

Mal wieder hab ich lange nix zum Web 2.0 beigetragen und um mich trotzdem mit Recht beglückwünschen zu können muss ich wohl mal wieder: So gibt es heute im Gemischtwarenladen von Knorke Sachen ein anschauliches Beispiel von investigativem Journalismus mit körperlichem Einsatz von Achim vom ZDF. Seltsamerweise findet Achim (nicht zu verwechseln mit diesem öffentlich-rechtlichen Achim) irgendwie nicht so wirklich Spaß dabei, oder täusche ich mich da? Es scheint eher so als hätte er seinen Körper ans ZDF verkauft und nun machen die damit was sie wollen. Und die haben sicher einen Riesenspaß bei der Sache. Ich übrigens auch. Mehr davon!

29. Dezember 2006

Gute Nachrichten aus Indien

Nachdem mein neuer Bildschirmschoner -ich berichtete- nicht so viel Begeisterung gefunden hat, wie ich dachte, hier gute Nachrichten aus Indien. Ich denke mal dass dies die Bildschirmschonerverachter mehr interessieren könnte.

15. Dezember 2006

Wer mit wem?

Durch die EU-Osterweiterung gibt es wahrscheinlich in naher Zukunft (evtl schon ab dem 01.01.2007) eine Fraktion der Rechtsextremen im EU-Parlament. Einziger Hinderungsgrund: die neuen rechtsextremen Abgeordneten der Beitrittsländer Rumänien und Bulgarien sind selbst den bisherigen Vertretern der extremsten Rechten nicht geheuer. Der verlinkte Artikel hat mir heute gehörig den Tag versaut. Leider ist er sehr passend zum Beitrag von roibaudoin, wenn auch weniger unterhaltsam (das geschriebene Wort, ist einfach nicht so kurzweilig, wie bewegte Bilder). Darin gibt es von allem ein bischen: Antisemitismus, Sexismus, Rassismus, Antiziganismus... Für diejenigen die nicht den ganzen Artikel lesen wollen, hier der wahrscheinlich am unterhaltsamste sexistische Teil:
"Dimitar Stojanow, der künftige Ataka-EU-Abgeordnete, provozierte im Oktober als Beobachter im EU-Parlament bereits einen heftigen Skandal. Als eine Romaabgeordnete aus Ungarn zur Parlamentarierin des Jahres gewählt werden sollte, protestierte Stojanow in einer E-Mail an alle EU-Abgeordneten, in Bulgarien gäbe es "viel hübschere Zigeunerinnen", die sind schlanker, und man könne sie kaufen: "Die Schönsten sind die teuersten, 5000 Euro das Stück."
Für alle die mehr davon wollen hier der vollständige Artikel aus der Zeit-Online vom 13.12.2006. In Bulgarien gibt es offenbar kein "von den Juden kontrolliertes ZDF" (gut dass wir jetzt Bescheid wissen, dank roibaudoins Beitag), das solche Ausfälle verhindern kann. Da müssen die Rechtsextremen im alten Europa doch neidisch werden... und mit Leuten (ich verwende eine ähnlich weit gefasste Definition, wie er) auf die man neidisch ist, spielt man auch nicht gern. Klaro! Mehr zum Thema hier (Kommentare nerven) und zur bulgarischen Ataka.

Eingeschnappt

Pah, ... so geht das ja wohl nicht. Ich kann seit neustem bei anderen (β-) Bloggern keine Kommentare mehr posten. Damit soll ich wohl zuerst an den Rand des Nervenzusammenbruchs (ohne mich) und dann doch endlich zu β-Blogger getrieben werden (s.o.). Nicht dass ich von der Kommentarfunktion in letzter Zeit übermässigen Gebrauch gemacht hätte, aber ich würde es zumindest gerne können, wenn ich will. Zumal ich eine Anwort weiß, die ihm hierzu nicht eingefallen ist. Aber noch hält mein α-Widerstand und wenn ich in die soziale Isolation gerate, dann ist das nicht meinem Körpergeruch zu verdanken oder weil ich ne asoziale Kuh bin, nein ganz alleine GOOGLE ist schuld.

27. November 2006

fascination

Haha... ich kann auch was ihr so könnt und deshalb gibt es diesmal auch ein Video auf die Augen. (Ja, der schurbärteverachter hatte wohl recht, auch ich bin schließlich schwach geworden. Aber immerhin hab ich noch nicht auf beta-blogger umgestellt... dieses Google-Netzwerk wird mir nämlich langsam unheimlich.) Nach dem Wochenende, dass ich kürzlich u.a. mit Serenity Highsmith in Paris verbrachte, dachte ich ich muss mal ein wenig der "fascination" mit der Welt teilen, die mich da erwischt hat. Ok, wer jetzt romatischen Scheiß oder so erwartet, sorry, darum geht es nicht. Paris war ja in den letzten Wochen nicht gerade wegen ihres images als Stadt der Liebe in den Schlagzeilen. Dahingegen war ich bei einem ziemlich friedlichen Event, auch wenn da ca. 78.000 Menschen waren. Schaut euch einfach mal das Video an und dann warte ich vergnügt auch weitere wüste Beschimpfungen von roibaudouin. Der dem sicher nichts abgewinnen kann. Trotzdem allen anderen viel Spaß!

21. November 2006

Auch Lobdefizit?

Für alle die z. Zt. viel zu viel vorm Rechner rumhängen (müssen), aber wegen des beginnenden nassen Winters, dem akuten Lichtmangel und der Einsamkeit leiden: Es gibt Hilfe! Die Beschreibung des "Lobdefizitausgleichers" verprach:
"Sie haben ein Lobdefizit? Nicht mehr lange! Dieser witzige Bildschirmschoner lobt Sie rückhaltlos begeistert und bei Bedarf tausendfach".
Und tatsächlich, nachdem ich das Ding (aus oben genannten Gründen) bei mir installiert hatte, war ich doch sehr begeistert. Er ist zwar nicht wirklich ein Schenkelklopfer, aber in munteren Farben stahlt es auf meinen Arbeitsplatz und sagt/schreibt dabei so nette Sachen, wie
"Du bist wundervoll" oder "Du bist Lebensfreude pur"
Wenn ich auch nicht immer wirklich glaube, was er mir so zublinkt, geschmeichelt fühle ich mich dann doch und dass tut mir bei diesem kalten und nassen Wetter ganz gut. Also wie gesagt, "er" (ich muss zugeben, die Vorstellung mein neuer Bildschirmschoner sei ein "er", hat sich nun doch bei mir eingeschlichen) ist wirklich zu empfehlen. Wirklich glücklich gemacht hat mich allerdings die Einblendung von Sonntag Nachmittag. Ich war mal gerade aus dem Zimmer um mir ein Getränk und jede Menge Schokokekse zu holen, ich komme zurück ins Zimmer und da prangt plötzlich ein fröhliches ... ... das ist doch schön, oder? Das hab ich zwar schon gewußt, aber es ist doch irgendwie noch schöner wenn es jemand bemerkt. PS: Soweit ich gesehen habe, gibt es den Lobdefizitausgleicher nur für Windows, vielleicht sind Linuxuser sowieso viel glücklicher und brauchen so´n Schrunz nicht. Das wünsche ich Euch zumindest.